Über uns - Animals New life e.V.

1. Über Animals New life e.V.

Unser gemeinnütziger Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Tierleid in Rumänien und auf Mallorca zu verringern. Die Bedingungen der dort auf der Straße oder in staatlichen „Einrichtungen“ lebenden Hundeseelen sind grausam und lebensbed rohlich, nicht vergleichbar mit den Standards in deutschen Tierheimen. Auch wenn man Leid im Grunde nicht gegeneinander aufwiegen kann, sind wir dennoch zu genau dem gezwungen. Daher haben wir uns entschieden, eben jenen Hundeseelen unsere Stimmen zu verleihen, die sonst keiner erhör en würde, deren Leid sonst vergessen würde, weil es sich nicht direkt vor unseren Augen abspielt. Dafür arbeiten wir eng mit unserem rumänischen und mallorquinischen Partnervereinen vor Ort zusammen und verschaffen uns selbst auch immer wieder einen Eindruck vor Ort.

Schwerpunkte der Arbeit von Animals new life e.V. sind :

• Rettung von Straßenhunden und Hunden in Tötungs stationen
• Vermittlung geretteter Straßenhunde
• Kastrationsprojekte, um die Zustände langfristig zu verbessern
• Aufklärung über die Lebensbedingungen von Straßenhunden
• Spendensammel – Aktionen für die tägliche , aber auch medizinische Versorgung der Hunde

Für jeden unserer Mitglieder ist dies eine echte Herzensangelegenheit, wir alle, auch die Tierschützer in Rumänien, engagieren uns ehrenamtlich neben unseren Berufen und Familie für Animal s New life e.V. Bitte haben Sie daher Verständnis, sollten Sie einmal nicht sofort Antwort auf Ihre Kontaktaufnahme erhalten, wir melden uns so schnell es geht.

Teammitglieder von Animals new life e.V.

Melanie Amann 1. Vorsitzende und Gründerin von Animals new life e.V.
Koordinator Deutschland / Rumänien / Mallorca.
Meeres- und Meerestierschutz.
Standort Deutschland mit Sachkundenachweis gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 1 Tierschutzgesetz Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz

Maike Becker – 2.Vorsitzende, Öffentlichkeitsarbeit, Koordination, Projektplanung

Annika Link – 1.Beisitz, Social Media, Kontakt Rumänien, Vermittlungskoordination

Luiza Birla 1. Vorsitzende unseres Partnervereins ANU Tierschützer in Rumänien vor Ort

Antje Heise – Schriftführerin, Projektplanung, Vermittlung

Jennifer Kriegel – Finanzverwaltung, Handicap-Hunde

Josephine Jornitz – Dauerpflegestelle, Vermittlung, Sachkundenachweis gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 1 Tierschutzgesetz Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz

Yvonne Raschdorf – Vermittlung

Jannah Becker – Vermittlung 

Lucy Linke – Vermittlung 

Jil Trojandt – Vermittlung

2. Unsere Tierschutzhunde

Wo kommen unsere Hunde her?

In den meisten Fällen können wir nur wenig über die Vergangenheit unserer Hunde berichten. Als Straßenhunde sind sie in Rumänien im besten Fall unsichtbar, im schlimmsten Fall aber Opfer von Gewalt . Denn für das Einfangen von Straßenhunden werden Prämien ausgezahlt, auf welche Art dies geschieht, spielt dabei keine Rolle. Anschließend kommen die Hunde in erbärmliche Auffangstationen, die allerdings nur eine bestimmte Anzahl von Hunden beherbergen dürfen. Deshalb werden dort immer wieder Hunde getötet , um die Zahl zu reduzieren. Egal ob Welpe, Hundeopi oder trächtige Hündin , sie alle werden rücksichtslos auf die Tötungsliste gesetzt. Unsere rumänischen Tierschützer bewahren die Hunde vor ihrem sicheren Tod und bringen sie auf eine Pflegestelle. Ohne ein Zuhause ist es ein ständiger Überlebenskampf und viele Hunde haben Schreckliches erlebt. Manchmal werden wir auch von tierlieben Menschen gerufen, wenn ein Hund verletzt an einer Straße liegt und immer wieder begegnen den rumänischen Tierschützer selbst abgemagerte Straßenhunde.

Hier gilt einmal mehr: wer einen Hund adoptiert, rettet gleich zwei Leben. Das Leben seines neuen Familienmitglieds und das eines weiteren Hundes, der dann den frei gewordenen Platz auf der Pflegestelle einnehmen kann.

Wie leben unsere Hunde?

Unser Partnerverein in Rumänien betreut private Pflegestellen, das heißt Familien oder Personen, die sich aus Verantwortungsgefühl und Liebe zu den Tieren engagieren und ihnen ein sicheres Zuhause geben . Oft haben diese Menschen selbst sehr wenig. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden angewiesen, um unsere Pflegestellen bei der medizinischen Versorgung und Futter unterstützen zu können . Es gibt jedoch sehr viel mehr Hunde als Pflegestellen oder Platz in einem Haus. So leben die Hunde meist in Außenbox en im Hof oder Garten und können sich dann tagsüber mit den anderen Vierbeinern im Außengehe ge austoben. Die Hunde sind dort zwar sicher un d werden gut versorgt , sind aber dennoch der Kälte ausgesetzt und Zeit ist immer zu wenig. Die Pflegestationen sind nicht als dauerhaftes Zuhause eingerichtet und können eine eigene, liebevolle Familie niemals ersetzten.

Gesundheit Je nachdem was der Hund erleben musste, ist die medizinische Versorgung oft unsere erste und wichtigste Aufgabe. Alle unsere Hunde werden dem Tierarzt vorgestellt, der bei Symptome n mittels Bluttest häufige Viruserkrankungen wie PARVO abklärt. Die Hunde werden dann gegebenenfalls behandelt, gechipt, entwurmt, entfloht, geimpft und erhalten einen gültigen EU Ausweis. Unsere erwachsenen Hunde werden außerdem kastriert. Zum einen, weil eine Gruppenhaltung sonst nicht mögli ch wäre, ohne ständig weitere Welpen zu erhalten, zum anderen, aus tierschutzrechtlichen Gründen. Denn leider gibt es immer wieder Fälle, bei denen nicht kastrierte Tierschutzhunde von ihren Adoptanten als günstig eingekaufte Gebärmaschinen benutzt werden, um deren Welpen zu verkaufen. Wir möchten, dass unsere Hunde für immer in ihrem neuem Zuhause bleiben können. Daher versichern wir Ihnen, dass Sie immer alle Informationen über Ihren Hund erhalten, die uns vorliegen und wir nur dann vermitteln, wenn wir uns sicher sind. Wir können allerdings keine 100% Garantien zu Gesundheit oder Wesen des Hundes geben. Verantwortungsvollen Adoptanten stehen wir selbstverständlich stets mit Rat und Tat zur Seite.

Wir empfehlen vor allem bei Welpen oder alten Hunden Grünlippmuschelkalk zuzufüttern. Sie bekommen das Präparat in fast allen Tierhandlungen, aber auch beispielsweise bei Amazon für ca 15 Euro. Es fördert das Knochenwachstum, stärkt Knorpel und Knochengewebe und beugt Arthrose vor. Bei Findelkindern , die nicht lange genug Muttermilch erhielten, oder bei Hundemüttern, denen durch Futtermangel oft Nährstoffe in der Muttermilch fehlen, ist die ausreichende Versorgung mit allen Vitaminen nicht immer gewährleistet.

Außerdem raten wir Ihnen zu einem Giardientest beim Tierarzt, insbesondere wenn der Hund mit anderen Tieren oder Kindern zusammen lebt.

Sozialisierung

Da unsere Hunde meist mit vielen Artgenossen zusammenleben, bewegen sie sich in einem komplexen Sozialgefüge. Sie lernen sich an Regeln zu halten und ihren Platz zu finden. Welpen und Junghunde wachsen mit Hunden in allen Altersstufen und Charakteren auf und werden so bestens sozialisiert. Oftmals fällt auf, dass Hunde aus dem Tierschutz besonders soziale und einfühlsame Persönlichkeiten entwickeln. Sie drücken ihre Dankbarkeit durch eine ausgeprägte Freundlichkeit gegenüber dem Menschen aus. Leider sind einige Hunde durch ihre Erlebnisse so stark traumatisiert, dass sie nur langsam wieder Vertrauen in den Menschen fassen. Sie müssen über einen langen Zeitraum konstant positive Erfahrungen mit unseren Pflegern machen, um ihre Ängste abzubauen. Bei dem hohen Arbeitspensum unserer Tierschützer ist dafür oft nicht genug Zeit und Ruhe. Wir suchen händeringend nach einfühlsamen Adoptanten oder Pflegestellen für diese Fälle. Es sind genau diese Hunde, die nach ihren Erlebnissen ein liebevolles Zuhause am aller meisten benötigen. Die Bindung, die sogenannte Angsthunde nach und nach zu ihren neuen Besitzern aufbauen , mag viel Arbeit und Geduld abverlangen, aber sie ist dafür unbeschreiblich intensiv und eine ergreifende Erfahrung für uns Menschen.

Wann immer es möglich ist, bringen wir unsere Schützlinge auch mit Kindern und Katzen zusammen. Auch werden gemeinsam mit Freiwilligen Spaziergänge organisiert, bei denen die Hunde an Geschirr und Halsband gewöhnt und ihr Verhalten außerhalb des Geheges beobachtet werden. Diese Informationen finden Sie dann immer jeweils in der Beschreibung ihres Hundes. Erziehungsarbeit kann auf den Pflegestellen nicht geleistet werden. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr neuer Hund weder das Leben in einem Haus kennt, noch irgendwelche „Grundkommandos“.